Autographen und Buecher

 

"Die übersandten Blätter sind mir von unendlichem Werth; denn da mir die sinnliche Anschauung durchaus unentbehrlich ist, so werden mir vorzügliche Menschen durch ihre Handschrift auf eine magische Weise vergegenwärtigt."

 

Johann Wolfgang von Goethe





"Sagen lassen sich die Menschen nichts"

Katalog 161. Autographen und Widmungen

Soeben erschienen: Katalog 161 mit Briefen, Manuskripten und Widmungen von Walter Benjamin bis Friderike Zweig sowie von Philosophen, Künstlern, Musikern und Literaten wie Justinus Kerner, Franz Liszt, Heinrich Marschner, Melchior Lechter, Bela Bartók, Christian Wagner, Carl Schmitt, Walter Mehring, aus dem George-Kreis und der Familie Thomas Mann.

"Sagen lassen sich die Menschen nichts" - Autographen und Widmungen. Katalog 161. Tutzing, Februar 2017. 36 Seiten. 94 Nummern. Illustriert.

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Sonderkatalog - Daphnis und Chloë

Aus der Sammlung Werner P. Hoffmann

Nackerte Barockengelchen in lasziven Posen, barbusige androgyne Schönheiten im Art Deco Ornament, sex without crime im Schäferidyll, und über allem schwebend ein gehörnter Ziegenbock ... Nein, man kann die Geschichte von Daphnis und Chloë auch ganz anders betrachten.

"Das Gedicht ist so schön, daß man den Eindruck davon, bei den schlechten Zuständen, in denen man lebt, nicht in sich behalten kann, und daß man immer von neuem erstaunt, wenn man es wieder liest." Goethe war in seinen Gesprächen mit Eckermann 1831 voll des Lobes für das Hirtengedicht des Longus, das er für ein Meisterwerk hielt, "worin Verstand, Kunst und Geschmack auf ihrem höchsten Gipfel erscheinen, und wogegen der gute Virgil freilich ein wenig zurücktritt".

Der Graphiker Werner P. Hoffmann war ein leidenschaftlicher Sammler, der sich den verschiedensten Sujets gewidmet hat. Eine seiner Vorlieben galt "Daphnis und Chloë". Ihm und seiner Frau sei der Katalog zugeeignet, in dem wir einige der schönsten buchkünstlerischen Arbeiten über die ideale Liebe in idealer Landschaft vorstellen.

Daphnis und Chloë - Aus der Sammlung Werner P. Hoffmann. Katalog 160 B. Tutzing, Januar 2017. Mit vielen Illustrationen.

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→  Ideale Liebe - Ideale Landschaft - Ideale Kunst: AUTOGRAPHEN.BLOGSPOT.DE


Neuigkeiten vom Starnberger See

FLUCH DER KARIBIK IN TAMPICO

Die „Legende vom Ozeanpianisten“ erzählt die Geschichte des kleinen Jungen Neunzehnhundert, der im Jahr seiner Namensgebung an Bord der „Virginian“ vom Heizer Danny Boodmann gefunden und in einer kuschelig schaukelnden Wiege inmitten des Maschinenraums liebevoll großgezogen wird. So liebevoll, dass sich Neunzehnhundert zeit seines Lebens nicht von seiner Heimat – dem Ozeandampfer – trennen mag, eine Weltkarriere als Jazzpianist in den Wind schlägt und die Liebe seines Lebens über die Gangway ziehen lässt, nur um an Bord zu bleiben, wo sein Zuhause ist – so friedlich familiär, wie er es sich dort draußen nicht besser wünschen könnte. Eine Idylle wie in einem Heimatfilm der Fünfzigerjahre mit Marianne Koch in der Hauptrolle, gäbe es nicht den großen Showdown, in dem Neunzehnhundert als letzter Passagier auf der „Virginian“ lieber den Tod durch Schiffsexplosion wählt, als vom echten Leben zu kosten.

Das Leben auf See muss so schön sein. - Oder auch nicht.

An Bord des Öltankers „Irma Schindler“ war etwa zur selben Zeit auf einer ganz ähnlichen Route die Hölle los. Die „Irma Schindler“ pendelte zwischen Philadelphia und Tampico. Wer wegen der desaströsen Zustände an Bord nicht krank wurde, schlug sich krankenhausreif. Umherfliegende Ölfässer und verrutschte Ladungen waren ebenso an der Tagesordnung wie Schlägereien, Besäufnisse, Glücksspiel, Bestechung und Meuterei. Wer beim Pokern gewonnen oder durch Gaunerei an Geld gekommen war, beglückte die Damen in den billigen Hafenbordellen, das restliche Kleingeld investierte man in Rum, Schnaps und Tabak. Und in jedem Hafen, schreibt der Zahlmeister, wurden reihenweise kranke gegen frische Matrosen eingetauscht. In seinem Tagebuch notierte er ... (→ weiterlesen)

Wer hinter die Kulissen des Autographenhandels blicken möchte, findet ab sofort unter → autographen.blogspot.de Neuigkeiten vom Starnberger See.


26. bis 28. Januar 2018

57. Stuttgarter Antiquariatsmesse

Wer nicht bis an den Starnberger See reisen möchte (Besuche nach vorheriger Anmeldung sind gern gesehen), trifft uns auf den Antiquariatsmessen in Frankfurt oder in Stuttgart. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne eine Freikarte. (→ E-Mail)

Herzlich, Ihre

Eberhard Köstler und Barbara van Benthem





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