Autographen und Buecher

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"Ich liebe es, Alltag von meinen Helden um mich zu haben, eine Weihnachtskarte von Gottfried Benn, eine Telefonnummer von Harry Graf Kessler, und nun Schnitzler, der Schwerenöter, bei einem vorerst gescheiterten Schäferstündchen."

Florian Illies

 


"All that Jazz" - "All of these Blues players"

Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Mahalia Jackson, Count Basie, Dave Brubeck, Paul Desmond, Oscar Peterson, Ray Brown, Buddy Guy, John Lee Hooker ...

... Art Blakey, Wayne Shorter, Thelonious Monk u.v.a. Sammlung von 55 Programmheften zu Jazz- und Blues-Festivals und Konzerten mit eigenhändigen Widmungen und Unterschriften von über 100 Musikern. München, Berlin und Frankfurt, 1958-1971. Meist 4°. Mit zahlreichen Fotografien in Schwarz/Weiß. Ca. 970 Seiten. Farbig illustrierte Original-Broschuren.

€ 5500,-   → Bestellung

Eine eindrucksvolle Dokumentation der Jazzszene der Sechzigerjahre, mit über 100 eigenhändigen Widmungen und Signaturen von internationalen Jazz- und Bluesgrößen wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald (mehrfach), Count Basie (mehrfach), Mahalia Jackson, Dave Brubeck, Paul Desmond, Joe Morello und Eugene Wright (Dave Brubeck Quartet), Oscar Peterson, Ray Brown, Roy Eldrigde, Tommy Flanagan, Sidney Bechet, Art Blakey, Wayne Shorter und Lee Morgan (Art Blakey’s Jazz Messengers), Thelonious Monk, Anita O’Day, Gerry Mulligan, Freddie Hubbard, Horace Silver, Blue Mitchell, Junior Cook und Gene Taylor (Horace Silver Quartet), Milt Jackson, Percy Heath und Conny Kay (Modern Jazz Quartet), Buddy Guy, John Lee Hooker, Big Mama Thornton, T-Bone Walker, Shakey Jake, Willie Dixon, Memphis Slim, Jimmy Rushing, John Lewis, Rufus Jones, Red Norvo, Russ Freeman, Red Wooten, zahlreichen Mitgliedern der Count Basie und Duke Ellington Big Bands und vielen weiteren heute noch bekannten Musikern.

Die Programmhefte zu den Münchener und Berliner Jazztagen, den legendären Konzertreihen "Jazz at the Philharmonic" und "Norman Granz presents" oder zum "American Folk Blues Festival" markieren einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte des Jazz, die Geburtsstunde seiner Popularisierung. Die von Norman Granz und der Agentur Lippmann + Rau veranstalteten Konzertreihen holten den Jazz aus der Nische der Nachtclubs und Bars und machten ihn als eigenständige Kunstform einem breiten Publikum bekannt. Der amerikanische Impresario Granz produzierte mehr als 20 Jahre lang weltweit Konzerte mit den berühmtesten Jazzern seiner Zeit, bevor er 1957 die Reihe "Jazz at the Philharmonic" nach Europa brachte, mit dem von ihm betonten Ziel, ohne rassistische Diskriminierung Jazz zu produzieren und zu popularisieren.  Er war der Mentor des Konzertagenten Fritz Rau (1930-2013), der gemeinsam mit Horst Lippmann (1927-1997) die Tourneen in Europa und Deutschland organsierte. Seit 1963 betrieben die beiden die Konzertagentur Lippmann + Rau, die durch das "American Folk Blues Festival" berühmt wurde und später alle großen Rockmusiker von Jimi Hendrix bis zu den Rolling Stones vertrat. Der Designer Karl Georg Günther Kieser (geb. 1930) gab den Konzertreihen und den Programmheften das äußere Gesicht. Kieser gilt als einer der wichtigsten deutschen Designer von Jazz- und Rockplakaten. Die farbigen, teils schon psychedelisch anmutenden Umschläge der vorliegenden Hefte tragen unverkennbar seine Handschrift. Die meisten von ihnen wurden aufwendig gestaltet mit ausklappbaren Tafeln, Biographien, musikwissenschaftlichen Artikeln, Setlists, Kurzporträts und einem "Who’s Who" der damaligen Jazzszene. Besonders hervorstechend sind die ausdrucksstarken, mittlerweile ikonischen  Schwarz-Weiß-Fotografien (Porträts, Bühnenaufnahmen) der damaligen (und heutigen) Jazz- und Bluesgrößen. Ohne Rau, Lippmann und Granz wäre eine Popularisierung des Jazz und eine Weltkarriere vieler Jazzmusiker wie Ella Fitzgerald oder Louis Armstrong undenkbar gewesen:

"Younger jazz fans are doubtless unaware of the degree to which his efforts secured the recognition, welfare and human dignity of the musicians with whom he was associated ... Nobody who remembers the Granz years doubt that he upgraded the course of American Jazz from a virtual underground art, rarely presented for serious listening and often confined to segregated dance halls and night clubs" (Leonard Feather, 1972).

Aus unserem Angebot zur:

59. Stuttgarter Antiquariatsmesse, 24. - 26. Januar 2020





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